• K.W.

"Der schwarze Adler"

Aktualisiert: 8. Juni 2019

Der 23. Mai ist ein besonderer Tag. Wenn sich dann auch noch mein Mann trotz der vielen Arbeit Zeit nimmt um mit mir essen zu gehen ist er sogar noch besonderer. Diesmal verschlug es uns nach Kremsmünster in den "Schwarzen Adler".

Wir hatten unseren Tisch auf 19:00-19:30 reserviert. Da ich mich aber mit einer Freundin vertratschte, schlugen wir erst um 19:45 im Lokal auf. Aber: Alles kein Problem. Unser Tisch wartete noch auf uns und wir wurden auch vom Service freundlich empfangen. Die Dame im Service war zudem professionell, schnell und sehr freundlich, was sich natürlich auch in einem entsprechenden Trinkgeld bemerkbar machte.


Grundkonzept des im März 2019 wiedereröffneten "Schwarzen Adlers" ist regionale, saisonale, moderne, österreichische Küche auf höherem Niveau. Peter Austerhuber & Jürgen Schliessleder bleiben also dem bisherigen Konzept treu, verfeinern dieses jedoch noch mehr in Richtung Saisonalität und Regionalität.


Nun zum Essen. Bei der Vorspeise entschieden wir uns für eine saisonale Spargelsuppe und gebackene Eier. Die Eier waren nicht nur optisch, sondern geschmacklich top! Ich bekam nur einen kleinen Bissen ab, was viel heißt. Die Suppe war etwas zu heiß geraten und ich hab mir fast mein Mündchen dran verbrannt. Sonst war sie handwerklich gut.


Als Zwischengang bestellten wir Kalbstafelspitz mit Pilzen und gebackene Topfennockerl, die ich so noch nie gegessen hatte und eine schöne kulinarische Überraschung waren. Der Tafelspitz war ausgezeichnet und hat die heiße Suppe in allem wieder Wett gemacht. Das Fleisch harmonierte ausgezeichnet mit dem Grillgemüse und war schon ein kleiner Blick Richtung Sommer. Für einen Zwischengang war insbesondere die Portion des Tafelspitzes reichhaltig.


Zur Hauptspeise fiel unsere Wahl auf den Dirndlbraten und die Entenbrust. Für mich hätte die Ente einen Hauch mehr durch sein können, für meinen Mann war sie perfekt. Mein Dirndlbraten war ein Gedicht. Wurzelgemüse, Schweinefleisch und fluffige, weiche, kleine Knödelchen.


Für ein Dessert waren unsere Bäuchlein schon zu voll. Das werden wir beim nächsten Mal nachholen - versprochen! Dafür gibts beim Schwarzen Adler getränketechnisch ein Highlight. Und nein: Es handelt sich nicht um Bier oder Wein, sondern um die "Tirola Kola", einem Direktimport aus den Tiroler Bergen. Bereichert mit Fichtennadel und Zirbenaroma schmeckt man die tiefen Wälder.


Das Lokal ist von Steyr und Wels aus in knapp 25 Minuten erreichbar. Auch von Linz ist man über die A1 in nur einer halben Stunde vor Ort. Von der Kur- und Urlaubsstadt Bad Hall erreicht man den Schwarzen Adler sogar in nur 10 Minuten.


Für einen besonderen Anlass, ein ruhiges Dinner zu zweit oder ein Geschäftsessen am Abend ist der "Schwarze Adler" auf jeden Fall zu empfehlen, weil außer dem Konzept und der geschmacklichen Gestaltung am Ende auch der Preis stimmt. Wir kommen auf jeden Fall gerne wieder ... und dann wirds auf jeden Fall auch ein Dessert!


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